
Drei Nationalparks an der Nordseeküste
Die Nordseeküste erhält drei neue Nationalparks, die besonders charakteristische Natur- und Landschaftsflächen Westjütlands schützen.
Dänemarks erster Nationalpark ist der Nationalpark Thy im Nordwesten Jütlands zwischen Limfjord und Nordsee. Der Nationalpark hatte am 22. August offizielle Eröffnung. In dem 24.370 Hektar großen Gebiet gibt es viele einzigartige Naturschätze wie Dünen, Dünenheiden, Dünenanpflanzungen, große Seen sowie Hanstholm Wildreservat – das größte Wildreservat Dänemarks.
Gerade begonnen wurde auch mit Ausweisung und Einrichtung des Nationalparks Skjern Å. Der Fluss Skjern Å gilt als Nordeuropas größtes Renaturierungsprojekt. Rund um den Wasserlauf leben seltene und bedrohte Tier – und Pflanzarten, die das Gewässer und die offenen Heidelandschaften und Heidemoore der Region als Lebensraum nutzen. Im Fluss ist der Skjernå-Lachs zu finden, der kurz vor dem Aussterben stand. Auch Otter sind zurückgekehrt, und in Skjern Enge brüten zahlreiche Wasservögel.
Dritter neuer Nationalpark wird ab Frühjahr 2009 der Nationalpark Dänisches Wattenmeer. Er umfasst den dänischen Teil des Bioreservates Wattenmeer an der Nordsee zwischen der deutsch-dänischen Grenzen und Esbjerg bzw. der Halbinsel Skallingen. Zum Schutzgebiet gehören auch die Inseln Rømø, Mandø und Fanø, das Tal Varde Ådal sowie die eingedeichten Marschgebiete Tjæreborgmarsch, Ribemarsch, Margrethekoog und Tøndermarsch. Im Wattenmeer rasten und nisten alljährlich Millionen von Zugvögeln. Hinzu kommen schützenswerte Fische und Meeressäuger wie Seehunde.
Diese Welt voller Naturschätze können Sie das ganze Jahr hindurch erleben. In den Nationalparks wird eine große Auswahl von Führungen und Veranstaltungen angeboten oder erleben Sie einfach die einzigartige Natur auf eigener Hand.
Für weitere Auskünfte erkundigen Sie sich bei der Touristeninformation vor Ort.
Quelle: VisitDenmark, Hamburg: Reiner Büchtmann