Neues Bang&Olufsen-Museum in Struer

Drei Jahre nach dem 80. Jahrestag der Firmengründung erhält die weltberühmte dänische HiFi-Schmiede Bang & Olufsen (B&O) endlich ein eigenes Museum. Das Museum rund um die Geschichte der begehrten Lifestyle-Produkte des für sein exklusives Design bekannten Unternehmens eröffnet am 25. Mai 2008 als Anbau des kulturhistorischen Museums im westjütischen Struer.

Es ist mehr als acht Jahrzehnte her, seit die beiden Ingenieure Peter Bang und Svend Olufsen in der kleinen Hafenstadt am Limfjord den Grundstein für eine bis heute andauernde Erfolgsstory legten. Noch heute hat B&O, dessen Kreationen sogar im Museum of Modern Art in New York zu sehen sind, seinen Hauptsitz in Struer.

Der Entwurf zum neuen B&O-Museum stammt vom dänischen Architekten Freddy Nielsen. Das rund 40 Millionen Kronen (5,5 Mio. Euro) teure Gebäude bietet auf insgesamt 1.000 Quadratmetern Platz für Dauer- und Wechselausstellungen rund um B&O und seine Fernseh- und HiFi-Klassiker. Dabei ist das neue Haus nicht als reine technische Sammlung geplant. Besucher erfahren vielmehr auch kultur- und zeitgeschichtliche Hintergründe zu B&Os zahlreichen Klassikern aus über 80 Jahren.

Das B&O-Museum entstand als Anbau an das kulturhistorische Struer Museum und ist mit diesem auf zwei unterirdischen Etagen verbunden. Damit erfüllt sich ein langgehegter Wunsch von Gästen aus aller Welt, die auf der Suche nach der Herkunft ihrer „Lieblinge“ immer wieder vor den für Besucher verschlossenen Werkstoren von Bang & Olufsen in Struer gestanden haben. Weitere Informationen: Struer Museum, Søndergade 23, DK-7600 Struer, Tel. 00 45 / 97 85 13 11, Fax 97 84 09 22, mail@struermuseum.dk, http://www.struermuseum.dk.

(Quelle: Visitdenmark, Hamburg, Reiner Büchtmann)